Unkräutersalz

Es lohnt sich, schon früh im Jahr Kräuter zu sammeln und zu trocknen. So kann man im Sommer schliesslich ein feines „Unkräutersalz“ herstellen. Doch welche Pflanzen eignen sich? Viele Arten der Lippenblütler enthalten aromatische ätherische Öle, die wir deshalb gern in der Küche verwenden, wie Salbei, Lavendel oder Rosmarin. Wild wachsen bei uns die Gundelrebe oder der Origanon. In der Familie der Doldenblütler finden wir auch geschmacklich selbstbewusste Gesellen, die nicht jedermanns und -fraus Geschmack treffen, aber in einer Mischung einen guten Boden geben. Dazu gehören Giersch oder Bärenklau. Zwiebelgewächse bieten ihre eigentümlichen Schwefelmoleküle, deren Deftigkeit in der Mischung nicht fehlen sollte. Als Wildpflanzen können wir dafür Schnittlauch oder Bärlauch (Bild) ernten.

Alle verwendeten Pflanzen sollten sicher bestimmt werden können, damit Sie mit gutem Gewissen ihr Kräutersalz geniessen können. Falls Sie dabei Unterstützung brauchen, bieten wir am Samstag, den 6.Mai von 10 bis 14 Uhr unseren Neunkräuter-Kurs an, bei dem Sie neben den vielen essbaren Wildkräutern auch die wichtigsten Giftpflanzen kennenlernen.